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Bild WP Franz Schoo

Menden.  (Franz Schoo)

Die Erleichterung war deutlich spürbar im Sportcasino.
Der Stadtsportverband (SSV) existiert weiter, das lange über dem Dachverband der Mendener Sportvereine schwebende Damoklesschwert einer Auflösung wurde am Freitagabend abgewendet. Die Delegierten wählten auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung ein Führungsgremium, das nach der gescheiterten Jahrestagung am 16. September im Vorfeld auf den wichtigsten Positionen doch noch aus dem Hut gezaubert werden konnte.  

Dass der neue SSV-Vorstand die Schwerpunkte seiner Arbeit auf den sportpolitischen Sektor richtet (die WP berichtete), kam für die Vereinsvertreter vielleicht etwas überraschend, aber der anschließend gewählte Vorsitzende Georg Weingarten hatte dies in einer Voraberklärung bereits deutlich gemacht und die zukünftigen Ziele der SSV-Vorstandsarbeit verdeutlicht. Dass man den „Ball des Sports“ 2012 ausfallen lassen wird, wurde kontrovers diskutiert. Im Raum standen sogar zwei Jahre, hier folgten die Delegierten aber dem Vorschlag von Hannelore Rumpenhorst (TB Bösperde), die Veranstaltung erst einmal nur ein Jahr ruhen zu lassen. Ändern wird man auf jeden Fall den Wahlmodus.
Der SSV möchte die Vereine stärker einbinden und jeder der in Frage kommenden Abteilungen ein Stimmrecht zukommen lassen.

Außerdem sollen Sportschuss, Mendener Sport-Journalisten sowie der SSV-Vorstand abstimmen dürfen. Es soll zukünftig fünf Kategorien geben:  Sportler, Sportlerin, Mannschaft, Senioren- und Nachwuchssportler des Jahres.

Außerdem wird es die Sonderkategorie „Fighting Spirit“ (Sportler oder Sportlerinnen, die sich durch besonderen Einsatz und Leistungsbereitschaft im Verein verdient gemacht haben und somit eine Vorbildfunktion darstellen) geben. Entsprechende Kandidaten müssen dabei von den Vereinen benannt werden.